Blog Tiefenhypnose Hamburg
Der Wanderer am Bach – eine innere Reise
Mach es dir einfach einmal bequem … Und während du dann sitzt oder liegst, möchte ich dir eine Geschichte von einem Wanderer erzählen, der vor langer Zeit einmal eine Reise unternahm. Er wusste gar nicht genau, wohin ihn sein Weg führen würde, aber er spürte, dass es an der Zeit war, einfach mal alles loszulassen. Er ging durch einen Wald, und die Blätter unter seinen Füßen raschelten bei jedem Schritt. Dieses Geräusch war so gleichmäßig, dass er merkte, wie sein ganzer Körper begann, sich vollkommen zu entspannen.
Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn man an einem warmen Sommertag im Wald steht. Die Luft ist so friedlich. Der Wanderer sah die Bäume, und er bemerkte, wie stabil und fest sie in der Erde verwurzelt waren. Und er sagte zu sich selbst: „Es ist gut, jetzt einfach mal ruhig zu werden.“ Während er so ging, bemerkte er einen kleinen Bach, der sich sanft durch das Moos schlängelte. Das Wasser floss so mühelos über die Steine, ohne Widerstand. Und er dachte sich, dass es für einen Menschen manchmal genauso leicht sein kann, tiefer zu sinken in ein Gefühl von Sicherheit.
Wenn das Wasser über einen kleinen Wasserfall fließt, dann lässt es einfach los. Es hält nicht fest. Es vertraut darauf, dass die Schwerkraft es genau dorthin führt, wo es hingehört. Und während du darüber nachdenkst, kann dein Verstand vielleicht versuchen, jedes Wort zu verstehen, während dein Unbewusstes schon längst weiß, wie es ist, wenn man einfach nur loslässt.
Der Wanderer setzte sich an das Ufer dieses Baches. Er beobachtete die kleinen Fische. Sie bewegten sich kaum. Sie schwebten einfach im Wasser, ließen sich tragen. Und er merkte, wie sein eigener Atem immer ruhiger wurde. Einatmen ... Ausatmen ... Mit jedem Atemzug wurde er müder und schwerer. Er merkte, wie die Muskeln in seinen Schultern nachgaben. Wie sein Nacken ganz weich wurde.
Er erinnerte sich an einen alten Baum in der Nähe, dessen Äste sich im Wind wiegten. Der Baum kämpft nicht gegen den Wind. Er gibt nach. Er fließt mit der Bewegung. Und so kannst auch du jetzt alle Spannungen abfließen lassen. Es gibt nichts zu tun. Nichts zu erreichen. Nur das Gefühl, dass du jetzt immer tiefer gehst.
Stell dir vor, wie jedes Wort von mir wie ein kleiner Tropfen ist, der in einen stillen See fällt. Die Kreise ziehen sich immer weiter aus. Ruhe breitet sich aus. Dein Körper fühlt sich vielleicht angenehm schwer an, so wie Blei, das tief in ein weiches Kissen sinkt. Oder vielleicht fühlst du dich auch ganz leicht, als würdest du auf einer Wolke schweben.
Der Wanderer schloss am Ufer des Baches die Augen. Er hörte das ferne Rauschen der Blätter. Er hörte das Plätschern des Wassers. Und in dieser Stille fand er einen Ort in sich selbst, der immer friedlich ist. Ein Ort, an dem du ganz bei dir selbst ankommen kannst. Während dein Bewusstsein vielleicht noch an den Wald denkt, kann dein Unbewusstes jetzt die Kontrolle übernehmen, um genau die Veränderungen einzuleiten, die für dich heute wichtig sind.










